DIN-Normen

DIN 4426

  • Die DIN 4426 bestimmt die Grundlagen für „Einrichtungen zur Instandhaltung baulicher Anlagen – Sicherheitstechnische Anforderungen an Arbeitsplätze und Verkehrswege Planung und Ausführung.“
  • Die vom Normenausschuss Bauwesen (NABau) herausgegebene Norm widmet sich in großen Teilen den Grundlagen für die Planung und Realisierung von Absturzsicherungen.
  • Hier werden verbindliche Kernaussagen zur Installation von Anschlageinrichtungen getroffen, etwa: „An Arbeitsplätzen und Verkehrswegen an Fassaden sind bei einer Absturzhöhe von mehr als 1,00 m Absturzsicherungen erforderlich.
  • In der DIN 4426 findet sich auch die Vorgabe, dass Kollektivschutz – etwa der Einsatz von Schutzgeländern – nach Möglichkeit immer der individuellen Sicherung mit PSAgA vorzuziehen ist.

 

DIN EN 353-1

  • Diese Norm legt die Prüf- und Zertifizierungskriterien fest für „Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz – Teil 1: Mitlaufende Auffanggeräte einschließlich fester Führung„.
  • Hier wird unter anderem definiert, wie vertikale Seilsicherungssysteme und weitere Steigschutzlösungen technisch konzipiert sein müssen.

DIN EN 353-2

  • In dieser Norm sind die Prüf- und Zertifizierungskriterien für „Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz – Teil 2: Mitlaufende Auffanggeräte einschließlich beweglicher Führung“ festgelegt.
  • Wie im ersten Teil geht es auch hier darum, wie vertikale Seilsicherungssysteme und weitere Steigschutzlösungen technisch konzipiert sein müssen.

 

DIN EN 355

  • Wie Falldämpfer – sowohl Reibungs-Falldämpfer als auch Bandfalldämpfer (Aufreiß-Falldämpfer) – technisch aufgebaut sein müssen und welchen Belastungen sie standhalten, ist in der DIN EN 355 Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz – Falldämpfer“ festgelegt

 

DIN EN 360

  • Die technischen Anforderungen an Höhensicherungsgeräte sowie die für eine Marktzulassung erforderlichen Prüfkriterien sind in der DIN EN 360 „Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz – Höhensicherungsgeräte“ bestimmt.

 

DIN EN 361

  • In der DIN EN 361 „Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz – Auffanggurte“ sind die technischen Eigenschaften von Auffanggurten und Auffangwesten als Bestandteil der PSAgA definiert.

DIN EN 362

  • Die DIN EN 362 „Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz – Verbindungselemente“ regelt die technischen Anforderungen an Verbindungsmittel.

DIN EN 795

  • Die DIN EN 795 regelt die technischen Voraussetzungen für Persönliche Absturzschutzausrüstung – Anschlageinrichtungen.
  • Diese Norm definiert beispielsweise, welchen Belastungen technische Lösungen zur Absturzsicherung standhalten müssen und wie sie geprüft und zertifiziert werden, um für den Markt zugelassen zu sein.
  • Nach DIN EN 795 werden grob fünf Typen von Anschlageinrichtungen unterschieden (Typ A-E).
    • Typ A  bezeichnet fest mit dem Untergrund verankerte Einzelanschlagpunkte
    • Typ sind temporäre Anschlagpunkte, die einfach wieder entfernt werden können und beispielsweise nur festgeklemmt sind
    • Typ C bezeichnet Seilsicherungssysteme
    • Typ D steht für Schienensysteme
    • Typ E steht für temporäre Systeme, die beispielsweise durch ihr Eigengewicht stabilisiert werden.